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Zum Geleit


Die Chronik der 295. Infanteriedivision gibt einen Einblick in die Geschichte, den Einsatz und die Leistung ihrer Soldaten im zweiten Weltkrieg. Dem Verfasser, Herrn Kirstein, sage ich für diese - nach so langer Zeit erstellte -Dokumentation meinen Dank und meine Anerkennung.

Alle Überlebenden sowie die Hinterbliebenen unserer gefallenen und vermißten Kameraden haben ein Anrecht darauf, zu erfahren, mit welchem Mut und welcher Tapferkeit die Soldaten unserer Division im zweiten Weltkrieg gekämpft haben.

Die Mehrzahl unserer Soldaten waren Niedersachsen. Diese prächtigen, gewissenhaften und naturverbundenen Menschen gaben das Gepräge für unsere Einheiten. Unter ihrem Symbol, den „Gekreuzten Pferdeköpfen“ an den Mot- und Pferde-Fahrzeugen, waren diese als die "Niedersachsen-Division", der ein hoher Stellenwert zugesprochen wurde, bekannt.

Zum Verband der schicksalhaften 6. Armee zählend, traf auch unsere Division die Katastrophe von Stalingrad. Getreu den gesetzlichen Grundlagen und der soldatischen Pflichterfüllung haben die Soldaten unserer Division, in gutem Glauben und unter großen Opfern, tapfer und ehrenvoll schwerste Kämpfe durchgestanden und große Entbehrungen erlitten.

Möge die Chronik der 295. Division viele Leser finden und sie zum Nachdenken anregen. In tiefer Ehrfurcht und Dankbarkeit verneige ich mich vor unseren gefallenen und vermißten Kameraden, deren leidgeprüften Angehörigen und Nachfahren. Kempten/Allg.,
im September 1997
Paul Baier Oberstleutnant a.D.
ehem. Kommandeur Pionierbataillon 295